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Knorr-Bremse startet nächste Phase der Klimastrategie und verpflichtet sich zu Klimaneutralität ab 2021

11. März 2020

  • Knorr-Bremse bekräftigt seine Verpflichtung zu ESG-Exzellenz mit einem starken Fokus auf der erneuerten Klimastrategie
  • Reduzierung der Scope 1- und 2-CO2-Emissionen gemäß der Science Based Targets-Initiative und dem Pariser Klimaschutzabkommen
  • Knorr-Bremse plant die eigenen CO2-Emissionen bis 2030 zu halbieren
  • Klimaneutralität ab 2021, unterstützt durch den verstärkten Einkauf erneuerbarer Energien und CO2-Kompensationsmaßnahmen
  • Investitionen mit Fokus auf Energieeffizienz und die Eigenerzeugung von erneuerbaren Energien

Knorr-Bremse, Weltmarktführer für Bremssysteme und weitere Systeme für Schienen- und Nutzfahrzeuge, hat heute eine erneuerte, ehrgeizige Klimastrategie bekanntgegeben. Knorr-Bremse wird in Energieeffizienz und Eigenerzeugung erneuerbarer Energien investieren. Parallel dazu wird das Unternehmen den Einkauf erneuerbarer Energien durch Grünstromprodukte und -zertifikate steigern. Damit halbiert Knorr-Bremse die CO2-Emissionen bis 2030 im Einklang mit den Zielen des Pariser Abkommens und verpflichtet sich zudem ab 2021 zu Klimaneutralität an allen weltweiten Standorten.

Knorr-Bremse bekräftigt sein Engagement für ESG-Exzellenz (Environment, Social, Governance) mit einer erneuerten, ehrgeizigen Klimastrategie, die auf das kurzfristige Erreichen von Klimaneutralität abzielt.

„Knorr-Bremse erkennt den Klimawandel als eine der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit an. Als international agierendes Industrieunternehmen begreift Knorr-Bremse Klimaschutz als eine wesentliche Verantwortung unseres unternehmerischen Handelns und will einen maßgeblichen Beitrag zur Klimaneutralität leisten“, erklärt Bernd Eulitz, Vorstandsvorsitzender der Knorr-Bremse AG. „Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis spätestens 2030 die CO2-Emissionen an unseren Standorten um 50 Prozent zu reduzieren und darüber hinaus bereits 2021 die Klimaneutralität zu erreichen. Diese Ziele stehen im Einklang mit den aus der Klimawissenschaft abgeleiteten Anforderungen, die globale Erderwärmung auf maximal 1,5°C zu begrenzen und gehen über die Ziele des Pariser Klimaabkommens hinaus.“

Um das Dekarbonisierungsziel zu erreichen, will Knorr-Bremse die CO2-Emissionen bis 2030 halbieren, die weltweit durch den Energieverbrauch in den Werken und der Verwaltung des Unternehmens sowie durch den unternehmenseigenen Fuhrpark entstehen. Dies entspricht einer durchschnittlichen Reduktion von 4,2 Prozent pro Jahr gegenüber dem Ausgangswert von 143.000 Tonnen CO2 im Jahr 2018.

Drei Hebel zur Halbierung der Scope 1- und 2-Emissionen

Knorr-Bremse wird folgende drei Hebel nutzen, um eine 50-prozentige Reduzierung der CO2-Emissionen aus eigenen Aktivitäten (Scope 1) und aus externen Energiequellen (Scope 2) zu erreichen: Erstens wird das Unternehmen in Energieeinsparmaßnahmen investieren und den Bereich Heizung und den unternehmenseigenen Fuhrpark auf kohlenstoffärmere Brennstoffe umstellen. Zweitens wird Knorr-Bremse Investitionen tätigen, um den Anteil eigenerzeugter erneuerbarer Energien an den Knorr-Bremse Standorten weltweit zu erhöhen. Drittens wird Knorr-Bremse den Einkauf erneuerbarer Energien durch langfristige Energieeinkaufsverträge, Ökostromprodukte und Zertifikate intensivieren. Der überwiegende Anteil der Investitionen von Knorr-Bremse in Umweltschutz ist für Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Eigenerzeugung erneuerbarer Energien vorgesehen.

Darüber hinaus beabsichtigt Knorr-Bremse ab 2021 Klimaneutralität zu erreichen, indem der Anteil erneuerbarer Energien über das 4,2-Prozent Ziel hinaus erhöht wird und – im Rahmen des Erforderlichen – die verbleibenden Emissionen durch hochwertige Klimaschutzzertifikate kompensiert werden. Die Entwicklung und Umsetzung der Klimastrategie entspricht den Anforderungen der gemeinsam von WWF, CDP, dem World Resources Institute und UN Global Compact gegründeten internationalen Science Based Targets-Initiative für Unternehmen (Scope 1 und 2) in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der Klimawissenschaft.

Knorr-Bremse will einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem das Unternehmen seine Aktivitäten auch auf wesentliche Quellen von CO2-Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (Scope 3) ausweitet und die klimabezogenen Chancen und Risiken des Unternehmens entlang der Wertschöpfungskette analysiert.

Erneuerte Klimastrategie als Teil der Verpflichtung von Knorr-Bremse zum gesellschaftlichen Engagement

Bereits 2015 hatte Knorr-Bremse eine erste Klimastrategie verabschiedet, in der sich das Unternehmen dazu verpflichtete, bis 2020 an den 43 energieintensivsten Standorten klimaneutral organisch zu wachsen. Das bedeutet, dass die betriebsbedingten CO2-Emissionen bis 2020 nicht über den Ausgangswert von 2015 steigen sollen. Dieses Ziel der bisherigen Klimastrategie wird Knorr-Bremse nach heutigem Stand erreichen.

Die erneuerte Klimastrategie von Knorr-Bremse ist Teil der Verpflichtung des Unternehmens zum gesellschaftlichen Engagement. 2019 beschloss das globale Management-Team von Knorr-Bremse, sich insbesondere auf fünf der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele zu konzentrieren, um den wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit gerecht zu werden. Diese sind: SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“, SDG 5 „Geschlechtergleichheit“, SDG 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, SDG 9 „Industrie, Innovation und Infrastruktur“ sowie SDG 12 „Nachhaltiger Konsum und Produktion“.

 
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